Bei der Herstellung von optoelektronischen Verpackungen, Vakuumdurchführungen und Leistungshalbleitermodulen stellt die direkte Verbindung von Keramik mit Metallen eine gewaltige technische Hürde dar. Der häufigste Fehlermodus ergibt sich aus einer Nichtübereinstimmung in derWärmeausdehnungskoeffizient (CTE)zwischen den beiden Materialien. Diese Diskrepanz erzeugt beim Temperaturwechsel oder beim Löten eine enorme innere Spannung, die zum Bruch der Keramik oder zum Verlust der hermetischen Integrität führt.Bearbeitbare Glaskeramik von Macor®hat sich aufgrund seiner thermischen Eigenschaften, die denen herkömmlicher Industriemetalle sehr ähnlich sind, als zentrale Lösung herausgestellt.
Wenn zwei Materialien mit sehr unterschiedlichen Wärmeausdehnungsraten – wie Standard-Aluminiumoxid und Edelstahl – verbunden werden, lösen Temperaturschwankungen unterschiedliche Volumenänderungen aus.
Stressansammlung: Beim Hartlöten oder beim Versiegeln von Glas mit Keramik verbinden sich Materialien bei erhöhten Temperaturen. Wenn sie auf Raumtemperatur abkühlen, erzeugen die unterschiedlichen Kontraktionsraten eine Scherspannung an der Grenzfläche.
Fehlermanifestation: Dies führt typischerweise zu Mikrorissen an den Keramikkanten oder Vakuumlecks an der Dichtung. Für Langzeitlaborgeräte oder Nutzlasten in der Luft- und Raumfahrt ist eine solche Instabilität nicht akzeptabel.
Macor® wurde unter Berücksichtigung metallischer Kompatibilität entwickelt. Sein linearer CTE bleibt über ein breites Temperaturspektrum bemerkenswert konstant.
Wärmeausdehnungskoeffizient (CTE): Bei12,3 x 10⁻⁶/°C(von 25°C bis 800°C), es stimmt weitgehend übereinEdelstahl der Serien 300 und 400und spezielle Dichtungslegierungen.
Wärmeleistung: Mit einer Dauerbetriebsgrenze von800°CEs übersteht die Temperaturprofile, die für die meisten industriellen Lötprozesse erforderlich sind.
Porositätskontrolle: Es ist0 % Porositätstellt sicher, dass keine eingeschlossenen Gase die Benetzung des Lots oder die Haftung metallischer Beschichtungen beeinträchtigen.
Aufgrund seines einzigartigen physikalischen Profils unterstützt Macor® mehrere zuverlässige Methoden für die Metall-Keramik-Integration:
Metallisierung: Die Keramikoberfläche kann mit Beschichtungen wie Nickel, Gold oder Silber metallisiert werden, gefolgt von Standard-Löttechniken.
Kleben: Die Porositätsfreiheit verhindert ein „Ausbluten“ oder Ausgasen des Klebstoffs und stellt sicher, dass die Bindemittel für maximale Festigkeit an der Grenzfläche konzentriert bleiben.
Präzises Pressen: Mit einer Bearbeitungstoleranz von±0,013 mmMacor®-Komponenten können mit äußerster Präzision in Metallgehäuse eingepresst werden, wobei die strukturelle Steifigkeit des Materials genutzt wird, um eine stabile mechanische Baugruppe aufrechtzuerhalten.
Für Hersteller von Präzisionsgeräten in Europa und weltweit ist Macor® die bevorzugte Wahl, um thermische Belastungen in den folgenden Szenarien zu mildern:
Vakuumdurchführungen: Wo elektrische Signale in Vakuumkammern geleitet werden müssen, die häufigen Ausheizzyklen unterliegen.
Drucksensorgehäuse: In Umgebungen mit volatilen Temperaturschwankungen wird sichergestellt, dass empfindliche interne Komponenten nicht durch thermische Verformung beeinträchtigt werden.
Glas-Keramik-Dichtungen: Sein CTE ist mit verschiedenen Dichtungsgläsern kompatibel und erleichtert die Erstellung vollständig hermetischer Hochdruckgehäuse.
Ansprechpartner: Daniel
Telefon: 18003718225
Faxen: 86-0371-6572-0196